
Handlung
Hunger (La Faim) ist ein stummer kanadischer Animationskurzfilm, der vom National Film Board of Canada produziert und von Peter Foldes inszeniert wurde, mit Musik von Pierre F. Brault. Er begleitet einen schlanken jungen Mann, der sich durch eine Stadt bewegt, vom Büro zu einem Delikatessengeschäft, zu Restaurants und einem Supermarkt, und dabei unablässig isst. Sein Körper schwillt an und wird zunehmend grotesk, und der Film nutzt fließende Metamorphosen, bei denen sich Linien auflösen und neu formen, sodass sich der Mann, seine Umgebung und die Menschen um ihn herum ständig in ihrer Gestalt verändern. Als Satire auf Völlerei und Habgier in der heutigen Gesellschaft gehört er zugleich zu den frühesten Filmen, die mit Computeranimation entstanden, und stützt sich dabei auf Keyframe-Techniken, die mit dem National Research Council Canada entwickelt wurden.
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